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für und

wider frühes aufstehen:
pro:
-man kann dem tag eine zweite chance geben, wenn der morgen nicht so gut läuft. einfach auf start gehen, vor elf hätte man ja sonst auch nichts gemacht.
-man lernt neue leute kennen, weil um neun völlig andere menschen bei plus sind
-man wird früher müde, kann also evt. am nächsten tag schon wieder früher aufstehen.
-schönes gefühl, zu den selbstdisziplinierteren zu gehören.

contra:
-hilft nix, wenn um zwölf derselbe scheiß weiterläuft.
-will man die kennenlernen?
-spitzenparty verpasst, und dann reißt dass auchnoch ein, weil man so früh müde wird.
-einsames vergnügen

merke: schwierige frage, der man sich am einfachsten entzieht, indem man die nacht durchsäuft. dann leidet man zwar am nächsten tag, wird aber abends wieder wach - gehe zurück auf start....
enthebt einen von vielen anderen fragen, wie: möchte ich zu den kultivierten und gebildeten menschen gehören? (-fällt flach weil: zu verkatert zum lesen).
außerdem ist es in dieser welt, nicht ganz grundlos, verbreitet, gelangweilt genervt mit geistreich zu verwechseln. da macht sich verkaterte schlechte laune ganz gut im lebenslauf (die schwäche des heutigen eintrags liegt vielleicht auch darin, dass ich heute keinen kater hab, ungewohnterweise).

an dieser stelle: zweierlei musik:

herzschweremotional:

supernichts, hamburg-köln-belgrad: du und deine scheiß fdp
und: meer gegen stadt.

ich hab geweint, ehrlich. komischerweise musste ich bei knochenfabrik, deutschmark muss sterben: du bist so anders
sehr viel lachen. aber dazu mehr wann anders.


andere frage: für und wider den gemeinen menschenhass. deine meinung ist gefragt!

und schlussendlich eine ernstgemeinte ermahnung an alle:
wer zuviel geistigen auslauf hat, produziert sätze wie folgenden:
(über einen selbstmörder) er hat letzten endes es seinem leben gemacht, weil dieses offenbar nicht mehr als jenes bot
(so geschehen heute bei stalin in der badewanne).

und noch ein tip: wenn man den überblick über seine formulare und papiere verliert, einfach kaffee über ebenjene gießen. man kann dann sortiert und ruhig von vorne anfangen (so geschehen heute in stalins küche).

und eine weisheit: die besten freunde sind die, die einen nur mögen weil man geld hat (da muss man sich nichtsoviele gedanken über seine charaktereigenschaften machen) oder mit denen man feinde teilt. die gehen nämlich nie aus.

entlehnt bei subakut: pessimisten sind die glücklicheren menschen, weil sie tendenziell öfter positiv vom leben überrascht werden. prost, ich muss weiterarbeiten (die erstellung dieses eintrags dauerte lediglich vier minuten. so kongenial schlechte laune hab ich. ist doch ganz lustig geworden, oder?)
20.7.07 18:24
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


rosa / Website (23.7.07 09:54)
ich bin in erster linie für spät aufstehen.
- ich kann es in letzter zeit nicht mehr so häufig tun wie ich es mir angewöhnt habe
- man kann der nacht eine zweite chance geben. ist bis 1 uhr tote hose, scheißmusik oder einfach gar keine party kann ich mich immernoch mit bier und musik nach hause tun und privat mich selbst feiern.
plus schönes gefühl, zu den selbstdisziplinierten feierern zu gehören, die auch ohne party partys machen.
ich bin übrigens im allgemeinen gegen menschenhass. ich weiß das ist extrem uncool aber es gibt einige gute exemplare. betreffs des großen restes: ohne die käme ich mir nicht so fabelhaft vor.
und bitte weine nicht mehr bei punkrock. ein weinender stalin ist mir unheimlich.
und komm die neue wohnung besichtigen. jetzt!

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