Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

   subakut
   konecho
   pragblog
   maedchenblog
   platzpatrone
   koljah und taiphun
   tante renate
   nachwuchstalent

http://myblog.de/stalinwerke

Gratis bloggen bei
myblog.de





sorry

für den völlig überflüssigen und mitlerweile ja auch gelöschten vorangegangenen dramaeintrag. sorry auch und gerade bei denen, die sich nicht ohne grund getroffen fühlen. und ja, eine schilderung des wochenendes folgt in kürze...
2.7.07 23:26


after loughter come tearz...

dieser schwer emotionale beitrag über ein schönes lied des wutangclan ist mir jetzt schon zweimal abgekackt. also hier nur die kurzfassung: hiphop hat mich verarscht und traurig gemacht, als ich eigentlich nur mit dem kopf nicken wollte, überrumpelte mich ein lied, das ich irgendwie verdrängt hatte und fesselte mich schwer getroffen an den rechner. nachdem ich aus rache meine hose hochgezogen und die mütze geradegerückt hatte, machte ich mich auf die suche nach einer weniger hinterhältigen subkultur. erfolglos. gesundheitlich bin ich einfach nicht in der lage raver zu werden, das letzte wochenende steckt mir in form einer erkältung immernoch in den knochen. auch der naheliegende versuch, aus meinem abgerockten gesundheitszustand kapital zu schlagen und emo zu werden, schien aussichtslos. zwar werde ich heute abend mit dem geschätzten subakut vermutlich emomucke hören, weil man mit subakut nunmal emomucke hört. aber ich kann traurigen liedern über die unerträgliche leichtigkeit des seins, volle aschenbecher und nassen asphalt nunmal nichts abgewinnen als das bewusstsein, das auch ich mein zimmer mal wieder aufräumen sollte. lieder die einem etwas mitzuteilen haben, gibt es allerdngs auch:
freundin
da doch lieber hiphop:

und dazu ein buch. wollt ihr was lernen?

oder beim lesen einfach schlau aussehen?

na gut, rosa mütze auf und ab dafür, stalin will lieber tanzen gehen...
6.7.07 18:32


was noch aussteht...

in all dem ringen mit meinem eigenen unvermögen mit stressbelastung und behörden umzugehen, wäre doch fast die unvermeidliche fusion- nachbetrachtung ausgefallen. eine topaktuelle berichterstattung kann man nun leider per efinitionem nicht nachholen... aber eine kurze darstellung in form von briefen hat sich ja schon einmal bewährt:

liebe hippies,
ihr wurdet ja oft zu unrecht attackiert. nicht nur, dass die gängige geschichtsbetrachtung euch mit den zeitgleich realexistierenden lenininisten durcheinanderwirft, ihr werdet auch noch für den sieg des vietkong verantwortlich gemacht. dabei hättet ihr es doch nichteinmal zu einer anständigen 5. kolonne gebracht! riechen tut ihr trotzdem unangenehm. und dieses jonglage-feuer-flöten gestümper das ihr vornehmlich in der nähe der dubstation abzieht, zieht die ehrenhafte, subproletarische schicht der familienzirkusse in den dreck. wer tiere befreien will, darf nicht zirkus spielen!

sehr geehrte trance- musik,
die redewendung: ich will mit den transen tanzen hat mir nicht nur lob eingebracht, auch wenn ich sie in diesem moment saukomisch fand. das potpourrie aus testestoronassis und kollerhippies das sich zu dir tummelte, war allerdings wirklich saukomisch, wie wir fanden,
stalin

drum and base,
auch wenn es sich bei dieser musikrichtung um eine relativ zivilisierte form des elektrogezappels handelt und nicht wie der name vermuten ließe, um eine punkband bei der der gitarrist krank ist, fragt man sich, warum die dj`s immer soviel quasseln müssen. ist doch kei reggea, hochachtungsvoll:
vater der völker

liebe nazis,
warum seht ihr auf der fusion aus, wie die standartfapbratze mitte der achziger. ist dann auch ein ästhetisches und nicht nur ein politisches ärgernis. auch wenn ihr euch darin kaum von der dorfjugend unterscheidet.

liebe dj`s
ich konnte leider nie schlafen gehen. wirklich toll gemacht, danke,
stalin

mitreisende,
ihr seid klasse. eine frage allerdings: wie zur hölle habt ihr mich in der nubschiphase eigentlich ertragen. ernsthaft rätselnd:
ein weiterer missverstandener klassiker des sozialismus

mich empfangende,
ich muss aufgrund meines dopaminmangels wirklich schwer erträglich gewesen sein. ihr hättet euch allerdings auch nicht ungeschickter anstellen können, bei der so called "behutsamen resozialisierung". außer inspektor barnaby, der ist super.

soweit part eins, die anderen postkarten schreib ich nachher ab. vielleicht.
10.7.07 16:15


wird ja...

...in letzter zeit sehr ruhig hier. aber ein kleinod hab ich. auch wenns ein wenig moralisch ist und die hälfte von euch es vermutlich schon kennt...
17.7.07 10:44


für und

wider frühes aufstehen:
pro:
-man kann dem tag eine zweite chance geben, wenn der morgen nicht so gut läuft. einfach auf start gehen, vor elf hätte man ja sonst auch nichts gemacht.
-man lernt neue leute kennen, weil um neun völlig andere menschen bei plus sind
-man wird früher müde, kann also evt. am nächsten tag schon wieder früher aufstehen.
-schönes gefühl, zu den selbstdisziplinierteren zu gehören.

contra:
-hilft nix, wenn um zwölf derselbe scheiß weiterläuft.
-will man die kennenlernen?
-spitzenparty verpasst, und dann reißt dass auchnoch ein, weil man so früh müde wird.
-einsames vergnügen

merke: schwierige frage, der man sich am einfachsten entzieht, indem man die nacht durchsäuft. dann leidet man zwar am nächsten tag, wird aber abends wieder wach - gehe zurück auf start....
enthebt einen von vielen anderen fragen, wie: möchte ich zu den kultivierten und gebildeten menschen gehören? (-fällt flach weil: zu verkatert zum lesen).
außerdem ist es in dieser welt, nicht ganz grundlos, verbreitet, gelangweilt genervt mit geistreich zu verwechseln. da macht sich verkaterte schlechte laune ganz gut im lebenslauf (die schwäche des heutigen eintrags liegt vielleicht auch darin, dass ich heute keinen kater hab, ungewohnterweise).

an dieser stelle: zweierlei musik:

herzschweremotional:

supernichts, hamburg-köln-belgrad: du und deine scheiß fdp
und: meer gegen stadt.

ich hab geweint, ehrlich. komischerweise musste ich bei knochenfabrik, deutschmark muss sterben: du bist so anders
sehr viel lachen. aber dazu mehr wann anders.


andere frage: für und wider den gemeinen menschenhass. deine meinung ist gefragt!

und schlussendlich eine ernstgemeinte ermahnung an alle:
wer zuviel geistigen auslauf hat, produziert sätze wie folgenden:
(über einen selbstmörder) er hat letzten endes es seinem leben gemacht, weil dieses offenbar nicht mehr als jenes bot
(so geschehen heute bei stalin in der badewanne).

und noch ein tip: wenn man den überblick über seine formulare und papiere verliert, einfach kaffee über ebenjene gießen. man kann dann sortiert und ruhig von vorne anfangen (so geschehen heute in stalins küche).

und eine weisheit: die besten freunde sind die, die einen nur mögen weil man geld hat (da muss man sich nichtsoviele gedanken über seine charaktereigenschaften machen) oder mit denen man feinde teilt. die gehen nämlich nie aus.

entlehnt bei subakut: pessimisten sind die glücklicheren menschen, weil sie tendenziell öfter positiv vom leben überrascht werden. prost, ich muss weiterarbeiten (die erstellung dieses eintrags dauerte lediglich vier minuten. so kongenial schlechte laune hab ich. ist doch ganz lustig geworden, oder?)
20.7.07 18:24


grenzerfahrungen...

botschaften sind eigentümliche orte. und wenn sich nach längerer unterhaltung mit dem augenscheinlich sympathischsten menschen in der näheren umgebung herausstellt, dass die dame nach nebraska auf die bibelschule will, wird die situation nicht weniger absurd.

wg-vorstellungsgespräche sind lustig. wenn man keinen neuen mitbewohner sucht. schrumpfköpfe die irgendwas von ihrer wilden zeit bei den jusos erzählen, könnte man zwar ausstellen, zusammenwohnen will man mit denen aber nicht.

country ist nicht das schlechteste metier- und wenn einem morgens im zug die phonetische ähnlichkeit von "guilty" und "guillotine" auffällt, dann könnte das unter umständen das schönste sein was einem im laufe des tages passiert.

in der mensa essen wäre schöner, wenn nicht alle meine freunde irgendwo im urlaub wären.

gewaltfantasien lassen nach, wenn man mehrmals täglich "low-intensity-gewalttätig" ist. die frau im sekretariat anpampen, menschen im gedränge der fußgängerzone treten, bei plus sahne über das kassenband laufen lassen... deiner fantasie sind keine grenzen gesetzt.

"monetäre außenwirtschaft" zum kotzen finden ist nicht dasselbe wie verkürzte kritik an der zirkulationssphäre.

sätze aneinanderreihen ist nicht dasselbe wie einen text schreiben.
27.7.07 13:00


was zur hölle?

ist bloß in mich gefahren, wenn selbst arbeiterliederkassetten und die ersten zwei bier einen immernoch nicht von goldstandarthandelsarbitrage abbringen können? klarer fall: ich geh mich jetzt besinnungslos feiern. sollte mir das gelingen, ist mir die klausur übermorgen auch egal. und eigentlich ist das doch ein gutes zeichen- denn gemäßigte freude nach einem vernünftig bemessenen lernpensum ist was für leute, die feiern gehen, weil "man nur einmal jung ist". bei allem hass auf die billige hedonismusausflucht aus der verantwortung: ich werde einfach nicht alt. da stellen sich solche fragen nicht. der exzess ist ein sehr guter freund von mir.
28.7.07 21:33





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung