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schweigen.

(warnung vorweg: partytermine stehen unten. wer keine lust auf pseudoanspruch hat, runterscrollen)

autobiografische notiz: der weg zum.

ein nicht unwesentlicher grund für die existenz dieses blogs ist die leicht sumpfige lebensweise. das ständige brabbeln und lustige anekdotieren hängt nicht zu geringem maße an der ereignislosigkeit der beschriebenen tage. großereignisse, verwerfungen und persönliche dramen haben nie den weg in diese heiligen hallen gefunden. umso häufiger tummelten sich dafür meine rastlosigkeit die in sportlicher pseudoaktivität entladen wurde, die alkoholgeschwängerten kurzurlaube aus dem nichtexistenten alltag und das literarische ersatzleben.
insofern ist die stille der vergangenen wochen vielleicht ein gutes zeichen. und mitnichten das ende dieses blogs. vielleicht brauchte stalin ein wenig ruhe um aus dem nichtsagenden sprechen durch ein beredtes schweigen endlich wieder etwas sagen zu können. manchmal verlangt der anstand nämlich im anbetracht der realität die schnauze zu halten. oder mit karl kraus: wer jetzt noch etwas zu sagen hat, der trete vor und schweige.

epilog: faultier und philosophie.

folgt vieleicht wann anders.

liebesbrief an die angst:

die aktivität der letzten wochen war von einer nicht geringen panik davor begleitet, den absprung nicht zu wollen, der einen am laufen hält. aber die erkenntnis, dass ich hier erst zu hause bin seit ich gehe ist überhaupt nicht so traurig, wie ich stellenweise dachte. überhaupt sind die parties der letzten wochen ein sehr schönes bild dafür wie ruhig ich bin, seit ich wieder in bewegung bin. und eigentlich ist die schlimmste angst die vor dem anfangen. auch wenn das jetzt dramatisch klingt. überhaupt sollte man sich von meinem poesiealbumstil nicht verwirren lassen, vielleicht zeigt das nur noch eindeutiger wie schwer es einer labertasche wie mir fällt wirklich etwas zu sagen.

fazit: long way out.

meine temporäre nachdenklichkeit ist der abschied aus dem nicht stattfindenenden denken der letzten monate. es wird hier in zukunft weniger albern zugehen, dafür vielleicht ein wenig lustiger...

literaturverzeichnis der nächsten wochen:

donnerstag: vg- party
freitag: raven gehen
samstag: robocop kraus
sonntag: worldinferno friendship society

montag,dienstag,mittwoch: tod

donnerstag,freitag,samstag,sonntag: fusion

danach: wiedersehen mit einem unbekannten (ich)
20.6.07 16:06


ps.

wenn das was beste freunde musikalisch von sich geben, so großartig melankölsch klingt wie das hier:
pianosession, konecho

oder das hier:
rosarauschen findet sowas beschwingt und fröhlich

muss man sich auch nicht wundern.
20.6.07 17:00


vielleicht ist das frontlicht des entgegenkommenden zuges

auch einfach das licht am ende des tunnels. ab von gymnasiastenlyrischer verdrehung einer eh schon halbkomischen verballhornung einer überdroschenen redewendung sollte aus diesem satz die überraschte feststellung stehen, dass die realität es wirklich geschafft hat, einen ultrapessimisten wie mich eines besseren zu belehren. will sagen: ich habe ein bezauberndes wochenende verbracht.
obwohl die partycrew nur zu einem drittel anwesend war, und dieses drittel auch noch dementsprechend schwach um die brust, muss ich an dieser stelle noch einmal darauf hinweisen, wie lustig das leben eigentlich ist ; )
und kurz noch eine selig- und heiligsprechung an alle die meine gute laune ertragen und ermöglicht haben. rreeeeewwiiiiiiind!
25.6.07 20:03


scheiß g8,

scheiß klimapolitik, kack umweltbewegung! usa, usa, usa! ich will klimawandel. bei diesem kackregen werde ich in meiner fröhlichkeitsentfaltung doch arg behindert. jawohl. nun schäme ich mich ja ein wenig noch so abhängig von umweltumständen zu sein.... die menschheit hat sich schließlich nicht ins einundzwanzigste jahrhundert gequält um dann rohe kartoffeln zu fressen. aber bis zu einer vollklimatisierten, vollständig personalversorgten loft hab ich es einfach noch nicht geschafft. also muss ich hin und wieder in den regen, also beeinflusst das meine stimmung -
andererseits, auch das schönste wochenende geht zu ende. und vielleicht ist dienstag abend ein guter zeitpunkt dafür. vielleicht beeinflusst es die stimmung auch ein wenig den tag hauptsächlich mit "krieg als industrialisierungsstrategie", "gleichheit als entwicklungshemmnis" (uni) und einem referat über minderjährigenprostitution zu füllen. dann wäre nicht das wetter, sondern eifach der emotionale kater nach dem überschwang, der ja auch von meiner geschätzten alltagsbewerterin isegal als überzogen "entlarvt" wurde, der mir auf die kriegsverletzung schlägt. die stumpfheit die mit folgender grafik ausgedrückt wird

lässt einem jedoch zumindest die unterhaltungsmöglichkeit bei der gmx-nachricht "ihr postfach kann mehr" fünf minuten lang debil grinsend an tanzende briefkästen zu denken....

zum schluss noch eine frage an die weltöffentlichkeit: wie hätte stalin gehandelt?

ausgangssituation:
in ermangelung finanzieller mittel findet nur ein notfalleinkauf statt. er umfasst: zigaretten, eine flasche bier und h-milch. die verkäuferin, die auch schon bessere tage gesehen hat, guckt daraufhin so "dusolltesteineberatungsstelleaufsuchenoderhastliebeskummer"
mäßig, das eine reaktion unvermeidlich ist. reaktionsmöglichkeiten:

1. "guck dich mal an du eule, so würde ich nochnichteinmal enden, wenn ich eine stange zigaretten und eine flasche schnaps pro tag kaufen würde!"
2. "es ist doch nur eine flasche bier"
3. "kaviar habt ihr ja keinen. der stand doch immer bei den antipasti, oder?"
4. "ich bin neu in der stadt"
5. "sie hätte zumindest die kinder lassen können, dafür hätte sie die geschlechtskrankheiten ganz behalten dürfen"
6. "das wetter schlägt ganz schön auf die stimmung"

naja, soweit erstmal.
26.6.07 17:56


um diese uhrzeit

sollte man, vor allem nach einem abend wie gestern, einfach mit einem kaffee im bett sitzen, und niedliche kleine dinge tun, die die beschaulichkeit nicht stören. leise popmusik hören. bücher lesen, die nicht zu schwierig sind. immerwieder wegdämmern und von schönen dingen träumen und irgendwann von harndrang und hunger für zwei minuten aus dem bett getrieben zu werden. um mit leckeren kleinen broten zurückzukehren. nicht so stalin. nein, nach vier stunden schlaf musste ich lauter wichtige dinge tun. seehhhhhr wichtige dinge. beurlaubungsformulare abholen und dergleichen mehr. und nachher buche ich endgültig meinen flug. aber irgendwie stimmt mich dieser großeleutestress fröhlich, ich ertappte mich soeben dabei, das wetter auf der anderen seite der welt zu googlen. aber ich bin ja auch noch jung. weswegen ich keinen schnurrbart trage, aber trotzdem eine vokuhila:

ja, ich habe viel spaß. auf absehbare zeit ist das hier übrigens der letze eintrag. warum? weil morgen die rakete startet -
das heißt: mit mehr oder minder verwirrten, mehr oder minder hübschen, aber auf jeden fall schrecklich netten menschen, drei tage durchraven. schwere hirnschäden und realitätsverlust aufgrund des dauertanzens inklusive. das einzige, was einen vermutlich an die welt rückbindet ist der zu befürchtende regen. wie geil wäre es, so eine wetter zu haben:
(hier sollte das la wetter stehen, aber das mit den grafiklinks klappt nicht)
ohne euch deswegen alleine lassen zu müssen...
hach, jetzt würde ich melancholisch werden, wenn ich nicht besseres zu tun hätte, wie z.b. vanilleeis essen und gleich das austauschbüro aufzusuchen.
27.6.07 12:31





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