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braunschweig

die fulminanten ereignisse des letzten wochenendes nahmen ihren ausgang in einem zug nach braunschweig. nun muss man evt. genauer ausführen, warum menschen nach braunschweig fahren. ist braunschweig doch die einzige stadt der brd, die salzgitter, kassel und magdeburg den titel "hässlichste stadt der brd" streitig machen könnte. nun gibt es viele hässliche städte und ähnlich wie bei menschen auch muss das nicht zwingend unsympathisch machen. das einzigartige an der braunschweiger hässlichkeit ist, dass sie wirklich von innen kommt.
aber mit rosa und dem karnickel sowie einem bezaubernden menschen ohne mir bekannte webidentität einen ausflug zu machen war eine so dermaßen verlockende aussicht, dass ich schlicht und ergreifend nicht verzichten konnte. abschnitt eins: die fahrt. großartige sätze:
"man darf nur im fahrenden zug trinken, oder?"
"man müsste das überwachungsvideo ins netz stellen und geld von becks kassieren"
"ist das bier alle, oder hab ich noch eines in der hosentasche?"

abschnitt zwei: braunschweiger bahnhof und weg zum märz. großartige sätze:
"ich weiß, das ich mal wusste, wo ich hin muss."
"die leuchtgullies sind eine kifferfalle, die muss man dann nur noch einsammeln"
"das da vorne ist das legendäre braunschweiger kackhaus, kennt ihr bestimmt. ist es doch nicht. also sind wir falsch."
"nazis die aus der adolfstraße 33-45 kommen, sind zuviel des guten."

im märz waren die menschen alt und die musik auf offbeat. was trotzdem schön war, und uns mit schnaps und ähnlichem noch versüßt wurde. danach begaben wir uns nach einem döner (der zweite heute) ins brain. im brain werden experten nach hauptsächlich ärsche aneinandergerieben. bei dancehall werden beinahe ausschließlich ärsche aneinandergerieben. nun kann sich jeder ein bild machen, wie dancehallparties im brain aussehen. nach stunden aufregenden ärscheaneinanderreibens, von einem partygast liebevoll "gangstatanzen" genannt, machten wir uns auf den weg zum bahnhof. umweg über die dönerbude, döner nr. drei.

nächste station: bahnhof. nazihools, zivibullen und ein sympathischer gabbathorsteinarnazi der uns in seiner verstrahltheit darauf hinwies, das überall zivibulle stehen, und wir und die kameraden aufpassen sollten. haben wir.
morgens um halb acht auf dem bahnhofsvorplatz in der geliebten kleinstadt schließlich beim letzten bier die entscheidende frage:
"sind wir alkoholiker oder assis" wer weiß, vielleicht werden die beschreibungen der nachfolgenden tage dem ein oder anderen leser helfen sich selber eine meinung zu bilden...
2.5.07 17:54


hit des tages:

"...kaffe mit schlagsahne und fruchtzucker, das ist ja fast wie erdbeeren essen..."
10.5.07 14:44


große sätze aus meiner küche

"das leben IST ein ponyhof, ich kann halt einfach nicht reiten..."
14.5.07 00:36


still waiting...

im rasenden strudel der ereignisse des vergangenen fulminanten wochenendes ist der bericht vor der realität in die knie gegangen. trotz des felsenfesten vorsatzes einen frenetischen beitrag zu diesem thema zu verfassen erbebte ich innerlich vor furcht die ereignisse zu klein oder zu grobschlächtig erscheinen zu lassen. ist natürlich quatsch. zu einem riesengroßen teil fehlten mir einfach zeit/motivation/konzentration, um aluminiummützen, ukrainischem russendiskoquatsch und einem herrlichen abend ein poetisches kleidchen zu verpassen.
an dieser stelle werde ich das auch nicht tun, zumindest nicht jetzt. lediglich eine kleine lebenshilfe will ich an dieser stelle bieten. wörter die viel zu selten gesagt werden:
eklat, affront, mischpokhe, heiopei, schwerenöter
buch das unbedingt gelesen werden muss:

und jetzt gibt es gleich schweinemedallions mit banane und sahnereis. deswegen hab ich jetzt auch zu tun.
26.5.07 20:07


es gibt dinge,

die sollte man in seinem leben gemacht haben. da ich kein großer fan des bäumepflanzens, kinderkriegens und häuserbauens bin, habe ich eine art flexible und unverbindliche ersatzliste erstellt - und am gestrigen tage einen der wichtigsten punkte erledigt:
mit einer jamesdeanlike- lederjacke mit einer zigarette im mundwinkel grummeligdreinblickend an einem thresen auf einem barhocker zu lümmeln (aber hochkarätig gleichgültig lümmelnd, nich son einsteigergammelmist) und schnell viel zu trinken. sogar die beleuchtung war schummerig.
sollte ich meinem nächstwichtigen ziel, mit einem schrottreifen cadillac auf einem staubigen highway vor einer gänzlich ungerechtfertigten strafverfolgung zu fliehen und dabei whisky aus der flasche zu trinken nähergekommen sein, halte ich euch selbstverständlich auf dem laufenden.
31.5.07 12:00





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