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ob euch das nun interessiert...

...ist mehr als fraglich. eigentlich möchten die leser dieses blogs ja eher über das mehr oder minder lustige scheitern meiner wenigkeit an alltagssituationen auf dem laufenden gehalten werden. den gefallen tu ich euch aber heute nicht. denn: ich hatte ein ganz bezauberndes, wenn auch unspektakuläres wochenende. am meer. mit spazierengehen und pommes essen. -hier ein kleiner einschub in sachen vorsätzen: an einer imbiss-andenken-bude, die die unvermeidliche reichskriegsflagge verkauft, pommes schwarz weiß rot bestellen- tatort war langweilig. die kombination von bunte tüte die man in fünf minuten verschlingt und kamillentee macht bauchweh, und stalin ist viel zu gut gelaunt um menschen zu unterhalten.
2.4.07 19:09


neues aus der bücherecke...

...nachdem ich ein fast schon orgiastisch ausuferndes wochenende verbracht habe, dass die ganze bandbreite unangebrachter gefühlsausbrüche, einen viertägigen vollrausch, einen völlig unnötigen fahrradunfall, drei konzerte und eine völlig schlaflose nacht, eine beim tanzen rausgesprungene kniescheibe und last but not least, bezaubernde gesellschaft umfasste, hier ein paar listen, mit denen vielleicht etwas anzufangen ist. erstens, solltet ihr ein emo konzert besuchen, und euch gegen die dort herrschende stimmung zu wehr setzen müssen, hier einige parolenvorschläge:

1. u-u-unbekannter Neonleser
2. ihr wollt heulen, was wolln wir?
3. ihr nennt es sinnlos, wir nenn es dialektik
4. wir sind leninisten und sogar beim tanzen die avantgard
5. du schreibst doch tagebuch mit ner mechanischen schreibmaschine!
(auf zuschrift gerne mehr, meine kreativität an diesem abend war geradzu unbändig)

solltet ihr nicht wissen was ihr lesen sollt, hier die unvermeidlichen literaturvorschläge:







ansonsten habe ich die letzten tage hauptsächlich damit zugebracht, den boden der realität zu suchen, den mir das wochenende so leichtfertig entzogen hat. gefunden habe ich ihn nicht, allerdings trage ich eine dumpfe ahnung mit mir herum, das hier in meiner abwesenheit mal wieder so einiges vorgefallen ist. alles idioten. echt.
für literarischere auswertungen der einzelnen situationen des wochenendes fehlt mir momentan die kraft, aber eines möchte ich noch loswerden:

sehr geehrte frau meret (ja, wenn du in meinem blog in dem namen kommentierst, dann sprech ich dich halt so an). nachdem sie sich samstag mit dem verweis auf ihr menschliches nähebedürfnis und sonntag mit einer lädierten kniescheibe zu unmenschlich frühen zeiten entfernten, möchte ich, bar jeden vorwurfs, auf ein großes interesse meinerseits verweisen, sich bei gelegenheit herzhaft mi ihenen zu betrinken. so, genug für heute, schöne grüße und machen sies gut,

josef stalin.
11.4.07 10:39


down to earth, back in hell...

niemand hat behauptet, dass das leben einfach ist. aber hinter dem nichtaussprechen dieser behauptung verbirgt sich in erster linie die kleinliche annahme, das es durchaus leute mit ernsthaften problemen gibt, denen gegenüber man es leicht hat, denen man aber genau das nicht sagen will. aus verständlichen, sogar einigermaßen bewundernswerten gründen. und aus genau diesen gründen werde ich jetzt, wo mein elegantes, dekadentes selbstmitleid mich behaupten lassen möchte, das gerade ich es so saumäßig schwer habe, nachdem mir in dieser woche schon wieder alles so herrlich leicht von der hand ging, einfach die schnauze halten. denn mit einer, zumindest aus meiner feder ungewohnten bescheidenheit, möchte ich gerade einfach niemandem was erzählen, den ich nicht im selben atemzug fragen kann, ob er das überhaupt hören will. stalin meldet sich also vorraussichtlich erst in ein paar tagen wieder zu wort.
18.4.07 14:18


leben und so-

das gute an meinen in periodischen abständen widerkehrenden heulebeiträgen, die entweder "bloggen ist doch scheiße" oder "mir gehts so scheiße, ich will nicht bloggen" zum inhalt haben, ist, dass sie meistens einen neuen eintrag einen tag später zur folge haben, der ihnen kategorisch widerspricht. so auch heute. zwar hat sich meine laune nicht wesentlich gebessert, dennoch habe ich heute mal wieder sätze in der uni gehört, die ich niemandem vorenthalten will:

-"rassismus ist da doch eher eine frage der wortwahl" (solche sätze sind ernstgemeint, und an muss sich unter diskurswissenschaftlern bewegt haben, um die tiefste traurigkeit dieser aussage erfassen zu können)

-"ich kann nicht zu der verbindungsfeier, ich muss noch zum treffen meines ju verbands in paderborn" (keine satire! stellt euch mal in die wahl2 schlange!)

-"wenn ich hier fertig bin möchte ich gerne in die wirtschaft gehen, da ist es wichtig, bestimmte werte zu erhalten" (klassischer fall von theocafetentrauma, aber ich hab mir das nicht eingebildet)


so, und deswegen bin ich ab jetzt für studiengebühren. ehrlich
19.4.07 17:32


jetzt hab ich augenscheinlich...

... zu lange gezögert. nach der letzten woche habe ich eigentlich folgendes zu leisten:
1. ich müsste eine veranstaltung zu pornografie nacharbeiten. arbeitstitel "dialektik des hinterzimmers"
2. genauer beschreiben wie man sich fühlt, wenn jemand vor der tür steht, der einen ohrwurm von:
hat.
3. von einem wochenende berichten, das mir endlich eine ernstahfte berufsperspektive verschafft hat.
4. von einem interessanten interkulturellen austausch erzählen.
5. erklären, warum ich gestern endlich wusste, was der sinn des lebens ist, es aber bis heute vergessen hab.

da das zu viel ist, weil ich jetzt in die uni zurück muss, und auch sonst alle hände voll zu tun hab, nur eine poetisch absurde szene des gestrigen tages:
wenn man in einer vorlesung die nachbarin nach einem schluck wasser fragt, und die antwortet "gerne, aber wie du vielleicht schon gerochen hast, bin ich ziemlich erkältet" war der tag nicht umsonst. vielleicht schaffe ich ja die punkte 1-3 noch heute nachmittag. wer weiß.
24.4.07 11:49


große vorhaben

zu1: da hab ich mich überhoben, da brauch ich noch ein wenig. vorweg allerdings: die formulierung "postkoitales beieinander" eignet sich zwar nicht für romantische gedichte, aber man kann damit hervorragend die verlegenheit beim beschreiben von situationen mit einem leichten grinsen umschiffen. schließlich ist nichts gefährlicher als der morgen danach, wenn man sich nicht mit verliebtheiten oder anderem epidemisch um sich greifenden quatsch infizieren will (an alle schlaumeier, die da gerade neid herausgehört haben, er war nicht besonders gut versteckt...). eine wichtige und ganz ernsthafte aufgabe wäre es im hinblick auf pornografie sich mit dem verhältnis von vereinzelung beim konsum und gesamtgesellschaftlicher wirksamkeit, sowie dem widerspruch zwischen hegemonialer wirksamkeit von pornografie und ihrem antihegemonialen selbstverständnis auseinanderzusetzen, das heute und vor allem hier klären zu wollen, wäre allerdings größenwahn. also ein eher platter und überhaupt nicht weiterführender videobeitrag:

zu2: in meinem engeren persönlichen umfeld gibt es einen ziemlich klar normierten umgang mit political correctness. mehr oder weniger reden wir den selben mist wie alle anderen, lächeln allerdings dabei, oder lachen sogar wenn jemand ganz dolle schlimme sachen sagt. wir nennen das dann ironisch gebrochen und haben dabei das nicht ganz ungute gefühl, unter den korrekten die noch korrekteren zu sein, weil wir so ein schrecklich unverkrampftes verhältnis zu unkorrektheiten haben. nun gibt es aber momente in denen das risse bekommt und zumindest eine zaghafte hoffnung dafür bestehen kann, dass hinter dem begriff der "ironischen gebrochenheit" manchmal doch mehr als die völlige affirmation steht. das ist entweder der fall, wenn sich mitten in einer mal wieder völlig "entkrampften situation" (in der oft das einzige was sich entspannt der verbale schließmuskel ist, mit entsprechenden resultaten) sich jemand umdreht und jemand anderem eine klatscht. oder aber wenn der abgeklärte, auf sowas ja garnicht empfindlich reagierende stalin dem mädchen (name ist selbstgewählt, bevor hier wieder irgenwem die lampen angehen) die tür auf macht, und die mit einem fröhlichen grinsen "kleene fotze, kleene fotze" vor sich hinträllert. das ist dann das gegenteil der eben beschriebenen situation, weil einem dann, und das hat man nicht häufig, auffällt, das es auch echte "ironische gebrochenheit" gibt. ein schönes gefühl, auch wenn meine erste reaktion ein rumtrampeln auf meiner eigenen kinnlade war.

zu3: na das erledige ich dann doch lieber morgen...
24.4.07 17:53


heute...

...sind hauptsächlich kacksachen passiert. werd ich hier nicht ausbreiten. aber eine schöne entdeckung im internet hab ich gemacht. vor einigen jahren haben wir sehr betrunken eine reggae-version dieses ziemlich furchtbaren liedes zu besten gegeben. gottseidank gab es kaum zeugen. nun hat sich jemand gemacht, eine polka-version einzuspielen. listen to be shocked:

25.4.07 17:42


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