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erkentnisse und erlebnisse

manche dinge macht man so lange nebeneinander, dass man sie irgendwann für kausal zusammenhängend hält. das ist bei mir z.b. bei simpsons- gucken und dem ende der arbeit so. selbst im größten lernstress ist schluss, wenn die simpsons laufen. andererseits gibt es kausalitäten, die mit der zeit erschlaffen. so hab ich mich gerade echt geärgert, dass niemand meinen blog kommentiert, bis mir aufgefallen ist, dass ich seit ewigkeiten nix wahrhaft kommentierenswertes von mir gegeben habe. ich kann mich auch tagelang aufregen, dass mich keineR anruft, und dann feststellen, das mein handy aus ist...
näxter punkt: ich habe mir ein buch gekauft. weil ich mario vargas llosa so toll finde. es heißt "das böse mädchen" (an dieser stelle sei darauf hingewiesen, dass es eleganter ist, sich zu vergewissern, das bei google nicht "bildersuche" aktiviert ist, wenn man das titelbild sucht)

ich bin etwas hinundhergerissen. einerseits bin ich wie immer von dem sprachstil begeistert, andererseits verspricht der klappentext eine "erotische obsession" und die ersten hundert seiten schließen noch nicht aus, dass ich das bekomme was deutschlehrer unter ebenjener verstehen...
was allerdings wiedereinmal interessant ist: morgens um sieben aufstehen, bücher lesen, an einer zwischenprüfungsarbeit zu schreiben, für deren titel man eigentlich verhauen werden müsste, und um 12:00 in einem buchladen zu arbeiten, um danach weiter zu lesen, macht sogar wirklich spaß. das macht mir in der tat sorgen, weil ich gleich zu sowas gehe:

wer weiß, ob ich danach nicht so aussehe:
naja, ich mag ja auch
bierbeben
juri gagarin

und das ist eigentlich nerdig genug....

nachtrag: das buch ist scheiße, kauft es nicht! wie mein mitbewohner formulierte: da lese ich lieber arthur miller, der ist wenigstens pornografisch.
4.11.06 20:03


jetzt aber

xxxer nehmen keine drogen. deswegen koche ich für ebenjene ein großes essen. das ist auch irgendwie hedonistisch. hier jedoch ein beitrag aus der welt des wahren hedonismus:



nachdem es mit der sexuellen aufklärung in der brd doch nicht so schlimm ist wie alle immer denken, leiste ich hier einen beitrag zur drogenaufklärung.

gestern war ich sehr gut gelaunt. ich war glitzertrunken, dass ist, wenn man so ein funkeln im auge hat. viele leute fanden mich nett und wollten mit mir trinken. nach einer weile hab ich dann sehr viel erzählt, und sehr viel bezahlt. ich war großtrunken. aber dann wollte ich gehen, weil ich langsam ins geleetrunkene überging und mich die allgegenwärtige wabbeligkeit der welt nervte. außerdem hatte ich drei vodkalemon auf der hose und viel mehr im bauch. von da an bezahlten die anderen. ich war auch pleite und langsam aber sicher wurde ich höhlentrunken. ich war so eine art schatten. jetzt hatte ich mir alle leute schöngetrunken, und wollte sie in den arm nehmen. konnte das aber nicht mehr sagen. es fanden mich jetzt viele leute niedlich, was aber keinen spaß macht, wenn man nix damit anfangen kann. also fuhr ich nach hause, wo ich erregt mitteilte ich sei auf dem linken auge taub, während ich chilli in mich hineinschaufelte. wie man sich denken kann, war das für heute morgen anberaumte abenteuer garnicht so schön. weil: meine nette begleitung fand, das ich stinke. und sie hatte recht. naja, wir hamm dann witze über unsere passfotos gemacht, und jetzt nüchter ich aus, damit ich heute abend tanzen kann whhooohooo!
5.11.06 16:45


und nun ein lied...

rosa hat ein lied gemacht und mir hat es wiedereinmal gefallen. drum:
kinnlade
5.11.06 19:21


schlaues vor den simpsons

"...Höchste Lebenskunst: sich anzupassen ohne Konzessionen zu machen. Unglückselige Naturanlage: immerzu Konzessionen zu machen und damit doch keine Anpassung zu erreichen..."

das ist aber auch alles schlaue was ich heute gelesen hab. nachdem ich gestern ein saumäßig protziges gelage veranstaltet habe: broccoli-tomaten pudding, ente orange mit selbstgemachten knödeln und rotkohl, schokoladenschaum an bananensalat (ok, die knödel waren eklig und der pudding wurde nicht fest, aber der schokoladenschaum war super). als ich in der zweiten vorlesung endlich einen stift aufgetrieben hatte, pennte ich ziemlich direkt ein. dann war ich schwimmen, und dann bin ich wieder eingepennt. und sätze wie: es ist die objektwerdung des nichtobjektiven- die transzendität ist der unmittelbarkeit des lebens selbst immanent... machen mir heute nur kopfweh, wo ich sonst schallend gelacht hätte...

ach ja, zum thema klugscheißer.
rauchen und kritische theorie

ja, ich werde meinen todessehnsüchtigen raucherdschihad vortsetzen, wenn ich wieder sowas hören darf...
8.11.06 18:01


fundstücke

manchmal surf ich auf blogs herum, und dann lese ich sowas:

und dann lache ich. obwohl ich heute mrgen um halb fünf aufgestanden bin, das schwimmbad, in das ich um halb sieben wollte geschlossen hatte, und der zug aus dem bahnhof fuhr als ich das gleis betrat. das gute an morgens früh aufstehen ist aber, dass ich jetzt den tag beginnen kann, als wär der anfang garnicht da gewesen.
13.11.06 10:25


erkenntnis bis zur unkenntlichkeit

gestern habe ich ein verkündungsbesäufnis abgehalten. russischer trockenfisch, kaviar und bier untermalten meine ankündigung, das sinkende schiff wg zu verlassen, um ein anderes sinkendes schiff zu betreten. dementsprechend war ich während meines letzten seminares eher introvertiert, was mir zeit und muße zum reflektieren und lauschen gab. ergebnisse, die für alle studierenden und solche die es niemals werden wollen, von tiefgreifender bedeutung sind.

1. "die relativitätstheorie genügt nichtmehr den allgemeinen anforderungen, so dass die streamtheorie als neues paradigma begriffen werden kann"

- merke: wähle beispiele so aus, dass dein gegenüber kein einziges wort versteht, das macht dein argument umso wirkungsvoller.

2. "popper und kuhn beschreiben dasselbe phänomen" antwort: "wenn sie die realität beschreiben ja"

- merke: erkenntnisgewinn ist was für hippies, tautologien rocken das haus.

3. "ich kenne das nicht, ich meine die frage ist doch, also kann ich das so, also irgendwie, naja, stehenlassen kann ich das so nicht, also wenn du das so meinst."

- merke: sehr schön, verlassen wir einfach jeden inhalt, die bausteine sind da, setzt ein was ihr wollt, das ist der stoff aus dem dialoge sind.

schlussfolgerung: mit kotze spielen ist aufregender als wissenschaftsteorien.

4. aber mal was aus der welt der bleibenden werte:
"ich hab angst vor meinem schreibtisch, ich glaube walter benjamin und ernst bloch haben in meiner abwesenheit was ausgeheckt."

- merke: unibluff kann lustig sein.

hab heut morgen einen brief geschrieben, unseren briefkasten geleert und bin zum postbriefkasten gegangen. der brief den ich geschrieben habe hab ich noch. preisfrage, welchen brief hab ich eingeworfen? naja, steht ja unsere adresse drauf.
14.11.06 14:26


kontextorientierte werbung:

ich lese folgende google anzeige auf meinem blog:

"angewandte ethik

alles was ihr herz begehrt, wir haben`s bis 75% billiger"

na dann prost.
14.11.06 14:29


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