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was noch aussteht...

in all dem ringen mit meinem eigenen unvermögen mit stressbelastung und behörden umzugehen, wäre doch fast die unvermeidliche fusion- nachbetrachtung ausgefallen. eine topaktuelle berichterstattung kann man nun leider per efinitionem nicht nachholen... aber eine kurze darstellung in form von briefen hat sich ja schon einmal bewährt:

liebe hippies,
ihr wurdet ja oft zu unrecht attackiert. nicht nur, dass die gängige geschichtsbetrachtung euch mit den zeitgleich realexistierenden lenininisten durcheinanderwirft, ihr werdet auch noch für den sieg des vietkong verantwortlich gemacht. dabei hättet ihr es doch nichteinmal zu einer anständigen 5. kolonne gebracht! riechen tut ihr trotzdem unangenehm. und dieses jonglage-feuer-flöten gestümper das ihr vornehmlich in der nähe der dubstation abzieht, zieht die ehrenhafte, subproletarische schicht der familienzirkusse in den dreck. wer tiere befreien will, darf nicht zirkus spielen!

sehr geehrte trance- musik,
die redewendung: ich will mit den transen tanzen hat mir nicht nur lob eingebracht, auch wenn ich sie in diesem moment saukomisch fand. das potpourrie aus testestoronassis und kollerhippies das sich zu dir tummelte, war allerdings wirklich saukomisch, wie wir fanden,
stalin

drum and base,
auch wenn es sich bei dieser musikrichtung um eine relativ zivilisierte form des elektrogezappels handelt und nicht wie der name vermuten ließe, um eine punkband bei der der gitarrist krank ist, fragt man sich, warum die dj`s immer soviel quasseln müssen. ist doch kei reggea, hochachtungsvoll:
vater der völker

liebe nazis,
warum seht ihr auf der fusion aus, wie die standartfapbratze mitte der achziger. ist dann auch ein ästhetisches und nicht nur ein politisches ärgernis. auch wenn ihr euch darin kaum von der dorfjugend unterscheidet.

liebe dj`s
ich konnte leider nie schlafen gehen. wirklich toll gemacht, danke,
stalin

mitreisende,
ihr seid klasse. eine frage allerdings: wie zur hölle habt ihr mich in der nubschiphase eigentlich ertragen. ernsthaft rätselnd:
ein weiterer missverstandener klassiker des sozialismus

mich empfangende,
ich muss aufgrund meines dopaminmangels wirklich schwer erträglich gewesen sein. ihr hättet euch allerdings auch nicht ungeschickter anstellen können, bei der so called "behutsamen resozialisierung". außer inspektor barnaby, der ist super.

soweit part eins, die anderen postkarten schreib ich nachher ab. vielleicht.
10.7.07 16:15


after loughter come tearz...

dieser schwer emotionale beitrag über ein schönes lied des wutangclan ist mir jetzt schon zweimal abgekackt. also hier nur die kurzfassung: hiphop hat mich verarscht und traurig gemacht, als ich eigentlich nur mit dem kopf nicken wollte, überrumpelte mich ein lied, das ich irgendwie verdrängt hatte und fesselte mich schwer getroffen an den rechner. nachdem ich aus rache meine hose hochgezogen und die mütze geradegerückt hatte, machte ich mich auf die suche nach einer weniger hinterhältigen subkultur. erfolglos. gesundheitlich bin ich einfach nicht in der lage raver zu werden, das letzte wochenende steckt mir in form einer erkältung immernoch in den knochen. auch der naheliegende versuch, aus meinem abgerockten gesundheitszustand kapital zu schlagen und emo zu werden, schien aussichtslos. zwar werde ich heute abend mit dem geschätzten subakut vermutlich emomucke hören, weil man mit subakut nunmal emomucke hört. aber ich kann traurigen liedern über die unerträgliche leichtigkeit des seins, volle aschenbecher und nassen asphalt nunmal nichts abgewinnen als das bewusstsein, das auch ich mein zimmer mal wieder aufräumen sollte. lieder die einem etwas mitzuteilen haben, gibt es allerdngs auch:
freundin
da doch lieber hiphop:

und dazu ein buch. wollt ihr was lernen?

oder beim lesen einfach schlau aussehen?

na gut, rosa mütze auf und ab dafür, stalin will lieber tanzen gehen...
6.7.07 18:32


sorry

für den völlig überflüssigen und mitlerweile ja auch gelöschten vorangegangenen dramaeintrag. sorry auch und gerade bei denen, die sich nicht ohne grund getroffen fühlen. und ja, eine schilderung des wochenendes folgt in kürze...
2.7.07 23:26


um diese uhrzeit

sollte man, vor allem nach einem abend wie gestern, einfach mit einem kaffee im bett sitzen, und niedliche kleine dinge tun, die die beschaulichkeit nicht stören. leise popmusik hören. bücher lesen, die nicht zu schwierig sind. immerwieder wegdämmern und von schönen dingen träumen und irgendwann von harndrang und hunger für zwei minuten aus dem bett getrieben zu werden. um mit leckeren kleinen broten zurückzukehren. nicht so stalin. nein, nach vier stunden schlaf musste ich lauter wichtige dinge tun. seehhhhhr wichtige dinge. beurlaubungsformulare abholen und dergleichen mehr. und nachher buche ich endgültig meinen flug. aber irgendwie stimmt mich dieser großeleutestress fröhlich, ich ertappte mich soeben dabei, das wetter auf der anderen seite der welt zu googlen. aber ich bin ja auch noch jung. weswegen ich keinen schnurrbart trage, aber trotzdem eine vokuhila:

ja, ich habe viel spaß. auf absehbare zeit ist das hier übrigens der letze eintrag. warum? weil morgen die rakete startet -
das heißt: mit mehr oder minder verwirrten, mehr oder minder hübschen, aber auf jeden fall schrecklich netten menschen, drei tage durchraven. schwere hirnschäden und realitätsverlust aufgrund des dauertanzens inklusive. das einzige, was einen vermutlich an die welt rückbindet ist der zu befürchtende regen. wie geil wäre es, so eine wetter zu haben:
(hier sollte das la wetter stehen, aber das mit den grafiklinks klappt nicht)
ohne euch deswegen alleine lassen zu müssen...
hach, jetzt würde ich melancholisch werden, wenn ich nicht besseres zu tun hätte, wie z.b. vanilleeis essen und gleich das austauschbüro aufzusuchen.
27.6.07 12:31


scheiß g8,

scheiß klimapolitik, kack umweltbewegung! usa, usa, usa! ich will klimawandel. bei diesem kackregen werde ich in meiner fröhlichkeitsentfaltung doch arg behindert. jawohl. nun schäme ich mich ja ein wenig noch so abhängig von umweltumständen zu sein.... die menschheit hat sich schließlich nicht ins einundzwanzigste jahrhundert gequält um dann rohe kartoffeln zu fressen. aber bis zu einer vollklimatisierten, vollständig personalversorgten loft hab ich es einfach noch nicht geschafft. also muss ich hin und wieder in den regen, also beeinflusst das meine stimmung -
andererseits, auch das schönste wochenende geht zu ende. und vielleicht ist dienstag abend ein guter zeitpunkt dafür. vielleicht beeinflusst es die stimmung auch ein wenig den tag hauptsächlich mit "krieg als industrialisierungsstrategie", "gleichheit als entwicklungshemmnis" (uni) und einem referat über minderjährigenprostitution zu füllen. dann wäre nicht das wetter, sondern eifach der emotionale kater nach dem überschwang, der ja auch von meiner geschätzten alltagsbewerterin isegal als überzogen "entlarvt" wurde, der mir auf die kriegsverletzung schlägt. die stumpfheit die mit folgender grafik ausgedrückt wird

lässt einem jedoch zumindest die unterhaltungsmöglichkeit bei der gmx-nachricht "ihr postfach kann mehr" fünf minuten lang debil grinsend an tanzende briefkästen zu denken....

zum schluss noch eine frage an die weltöffentlichkeit: wie hätte stalin gehandelt?

ausgangssituation:
in ermangelung finanzieller mittel findet nur ein notfalleinkauf statt. er umfasst: zigaretten, eine flasche bier und h-milch. die verkäuferin, die auch schon bessere tage gesehen hat, guckt daraufhin so "dusolltesteineberatungsstelleaufsuchenoderhastliebeskummer"
mäßig, das eine reaktion unvermeidlich ist. reaktionsmöglichkeiten:

1. "guck dich mal an du eule, so würde ich nochnichteinmal enden, wenn ich eine stange zigaretten und eine flasche schnaps pro tag kaufen würde!"
2. "es ist doch nur eine flasche bier"
3. "kaviar habt ihr ja keinen. der stand doch immer bei den antipasti, oder?"
4. "ich bin neu in der stadt"
5. "sie hätte zumindest die kinder lassen können, dafür hätte sie die geschlechtskrankheiten ganz behalten dürfen"
6. "das wetter schlägt ganz schön auf die stimmung"

naja, soweit erstmal.
26.6.07 17:56


vielleicht ist das frontlicht des entgegenkommenden zuges

auch einfach das licht am ende des tunnels. ab von gymnasiastenlyrischer verdrehung einer eh schon halbkomischen verballhornung einer überdroschenen redewendung sollte aus diesem satz die überraschte feststellung stehen, dass die realität es wirklich geschafft hat, einen ultrapessimisten wie mich eines besseren zu belehren. will sagen: ich habe ein bezauberndes wochenende verbracht.
obwohl die partycrew nur zu einem drittel anwesend war, und dieses drittel auch noch dementsprechend schwach um die brust, muss ich an dieser stelle noch einmal darauf hinweisen, wie lustig das leben eigentlich ist ; )
und kurz noch eine selig- und heiligsprechung an alle die meine gute laune ertragen und ermöglicht haben. rreeeeewwiiiiiiind!
25.6.07 20:03


ps.

wenn das was beste freunde musikalisch von sich geben, so großartig melankölsch klingt wie das hier:
pianosession, konecho

oder das hier:
rosarauschen findet sowas beschwingt und fröhlich

muss man sich auch nicht wundern.
20.6.07 17:00


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